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Homeros Riesengeister

Herauf ihr Riesengeister aus alter Heldenzeit! Ihr habt den Mäoniden mit heilgem Kuss geweiht, Da hat er Euch gesungen in einem Zauberlied, Das schon […] Mehr lesen

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Mein Leben, Brot ge

Ich, Armer, sollte Brot dir geben? Ruft sie, von herben Tränen schwer Rollt hier ihr Blick, bei meinem Leben! Ich habe nur dies Stückchen mehr. Er hat […] Mehr lesen

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Arme Veilchen sind in

Liegen nun im Schnee vorm Fenster draußen, Naß und duftlos. Meine holde Hoffnung Ist­ gestorben. 1795 wurde Günther Generalleutnant, zwei Jahre später […] Mehr lesen

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Die Flöte

Geweihter Hades, deiner Urkraft Flamme
Umfächert uns mit Feuerfingern fürchterlich;
Doch bangt mir kaum vor Stachels nahem Stich:
Mein Blicken rings auf Düsterung zum Stamme,

Feuerfinger vom Feuerwerk umfächert uns in Dresden 040

Damit er sich mit Rinde klar beklammre,
Befahl dem Glast: Zerfahl' geschwisterlich!
Im alten Walde sammelt sich das Ich,
Auch hilft mir Demeter, der Seele Amme.

Quelle:
Theodor Däubler
Attische Sonette
Leipzig 1924
www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG

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Homeros Riesengeister aus Heldenzeiten

Herauf ihr Riesengeister aus alter Heldenzeit! Ihr habt den Mäoniden mit heilgem Kuss geweiht, Da hat er Euch gesungen in einem Zauberlied, Das schon dreitausend Jahre in ewger Jugend blüht. Ein Fels, an den die Brandung der Völkermeere schlägt, Der kühn und unerschüttert das Haupt in Wolken trägt, Ein Born, der ewig quellend, nie süsser Labe leer, Ein Stern, die Nacht erhellend, das ist Dein Sang, Homer! Geister fanden Eingang in die Cirkel der Gräfin Ahlefeldt, Zutritt bei Varnhagen von Ense und ward ein gern gesehener Gast im Hause von Theodor Mundt, in welchem zu jener Zeit alle Schöngeister Berlins verkehrten und nicht selten die ästhetische Parole ausgegeben wurde. Vor einem Kreise von jungen, schönen Mädchen und blühenden Frauen, vor bedeutenden und geistvollen Männern las, nein, recitirte er aus dem Gedächtniß sein Revolutionsdrama Robespierre, das er zu Hause zu sich gesteckt, aber unterwegs verloren oder irgendwo liegen gelassen hatte. Ja, er soll wahrlich an den SpieÃ? Aufgenommen in den sogenannten Verein der Freien, in dem die politische Debatte an der Tagesordnung war und die Freisinnigkeit jener Tage studentisch commercirte, Mitglied des Rütli, jener Kneipe des Humors, aus welcher später der Kladderadatsch hervorging, war er zugleich auch ein Löwe der Salons und Gesellschaften. Was die Geschichte uns lehrt, niemals doch wird es benutzt. Wie die Vögel mit Gesinge Liebt sich alle Welt im Ringe. Ich weiß alle fünf Acte auswendig. Was ich gedichtet, hab ich zugleich gelernt! Jung, talentvoll, stattlichen Ansehens, ungebrnochen von allen Widerwärtigkeiten, die ihn betroffen, voll Lebensdrang und Thatenlust, getragen von einer bewegten Zeit und vom Ruhme schon ausgezeichnet, konnte es nicht fehlen, daß in Berlin dem begeisterten Poeten ein neues, glückverheißendes Leben aufging. So kehrte er noch während derselben Nacht nach Potsdam zurück. Doch ich kehre zu dem Faden meiner Erzählung zurück. sein lebelang denken. Habe ich alle Macht im Himmel und auf Erden? Was seyd ihr Hellenen geworden und Römer? die Gothen? Auch die ganze Nacht bleibt uns der heftige Regen erhalten. Herrschaft und Herrschaft allein kannten die Römer als Zweck. Denn etwas Ähnliches erfuhr er gerade am eigenen Leibe. […] Mehr lesen >>>


Mein Leben, Brot geben

Ich, Armer, sollte Brot dir geben? Ruft sie, von herben Tränen schwer Rollt hier ihr Blick, bei meinem Leben! Ich habe nur dies Stückchen mehr. Er hat die Türe seines Gefängnisses mit einem Brotmesser zerschnitten und weil es ihm, als einer schweren Person, daraus zu kriechen, unmöglich gewesen, mit einem Scheite eine drei Zoll starke Pfoste zerschlagen. Es ist ihm aber sein Vorhaben mißlungen und hat, ehe er heruntergekommen, einen Fall getan und brach den Oberschenkel des linken Beines. Er hatte auch einen Zettel, den er mit Fensterblei geschrieben, nebst einem Packet in dem Gefängnis liegen lassen, welches Treutter nach Dresden geschickt hat. Was der Inhalt war, ist aber unbekannt geblieben. Steinbach wurde jedoch ergriffen und hat selbst in Gegenwart etlicher Rats- und Gerichtspersonen von freien stücken ausgesagt, der Teufel hätte ihm geholfen. Als sich aber die Schmerzen mehrten und er sah, daß er schlechterdings nicht davonkommen würde, verlangte er in seiner höchsten Not von dem Verwalter, derselbe solle ihm durch einen Kirchendiener das heilige Abendmahl reichen lassen. Weil nun Dr. Zacharias Rivander, Superintendent zu Bischofswerda, eben in gewissen Angelegenheiten zu Stolpen war, ging er zu ihm und vernahm von ihm, auf welche Art er das Abendmahl nehmen wolle. Steinbach erklärte sich auch bereit, schriftlich zu widerrufen und fügte die Bitte bei, daß der Widerruf nächsten Sonntag in der Schloßkapelle zu Dresden abgelesen werden möchte. Um 2 Uhr wurden die Pferde gefüttert, die Geschirre zurecht gemacht und die Wagen besorgt. Darauf schritten die Hausknechte durch das Haus und weckten durch Pochen an die Türen die Reisenden. In der Küche nahm nun die Köchin, die oftmals wochenlang in kein Bett kam, ihre Tätigkeit wieder auf. Bald füllten sich die Gaststuben mit Gästen und Fuhrleuten, und das erste Frühstück, Kaffee und Butterbrot, wurde aufgetischt. Auch waren Semmeln zu haben. Diese brachte ein Stellwagen aus Bischofswerda mit, der dann abends die leeren Körbe wieder mit zurücknahm. Nicht selten wurden für mehr als 1 Taler Semmeln nebenbei gebraucht, und doch galt die Semmel damals für einen Leckerbissen. Vor Aufbruch bekamen die Fuhrleute noch Butterbrot mit Braten besonders eingewickelt mit auf den Weg und zwar als eine kleine Liebesgabe des Wirtes und der Wirtin; denn mit den Fuhrleuten durfte es in jener Zeit ein Gastwirt ja nicht verderben, wenn er nicht jahraus, jahrein meist ein leeres Haus haben wollte. […] Mehr lesen >>>


Arme Veilchen sind in der Kälte erfroren

Liegen nun im Schnee vorm Fenster draußen, Naß und duftlos. Meine holde Hoffnung Ist­ gestorben. 1795 wurde Günther Generalleutnant, zwei Jahre später erhob ihn Friedrich Wilhelm III. gleich nach seiner Thronbesteigung in den Freiherrnstand, und endlich 1802, nach der Revue, erhielt er den Schwarzen Adlerorden. Einsam weiter durch das leere Leben, Mit erfrornem Herzen einsam weiter! Irgendwo in einem tiefen Walde sink ich nieder. Aber nur eine kurze Spanne Zeit noch war ihm vergönnt, sich dieser Ehren und Auszeichnungen zu freuen. Ein halbes Jahr später, am 22. April 1803, starb er. Die alte Gräfin murmelte still: O weh, o weh, mein liebes Kind, Daß ich hier steh - die Letzte. Sehr bald erreichten wir das Oberlicht der Kajüte und erklommen dasselbe; der nächste Schritt brachte uns bis vor die offenstehende Thür der Kapitänskabine, wo wir in der Ferne durch den Salon des Texas ein Licht bemerkten und Stimmengemurmel vernahmen. Es war mir widerwärtig, den Körper aus dem Bette zu ziehen, wo er noch blutend lag; auch bemerkte ich an ihm noch einiges Leben, deshalb tötete ich das Tier vollends durch durch einen Stich in den Hals. Jim flüsterte mir zu, ihm sei sterbensübel und beschwor mich, mit ihm wegzugehen. Ich sagte: "gut, komm' fort," da hörte ich gerade eine Stimme stöhnen und flehen: Ach, laßt mich doch, Jungens, ich schwör's, ich verrat' euch nicht! Drauf antwortete eine andre Stimme ziemlich laut: Das lügst du, Jim Turner, wir sind dir hinter die Schliche gekommen! Wenige Tage nach dem Tode Graf Wichmanns erschien Kurprinz Joachim (der spätere Joachim II.), um dem Leichenbegängnis beizuwohnen und die Untertanen in Eid und Pflicht zu nehmen. Das Lehn war erledigt und die Herrschaft Ruppin ward als Kreis in die Kur- und Mittelmark eingereiht. Die Hohenzollern aber gesellten von jenem Tage an zu der stattlichen Reihe ihrer anderen Namen und Titel auch noch den eines Grafen von Ruppin. […] Mehr lesen >>>


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Still in Waldes Dunkel, an Baches Borden, die jubelnden Sänger sind still geworden. Und mir auch erging es wundersam: Als meinem Leben der Sommer kam und die Rosendüfte […]

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Sanftes Mädchengesicht unter schüchternem Sommerhut, blaues Blütenauge, ich könnte dich lieben! Doch zages Träumen hält mich fest, und dich entführt die Flut. Und […]

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Menschenbild

Und zwischen Hirsch und Eber, und Reh, und Wolf und Bär, Schwebt mit verzerrtem Antlitz manch Menschenbild daher. Wie Heulen der Verzweiflung, wie Stimmen aus der […]