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Erotische Elegie,

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Meilen und Meilen breit

Da lag ich und rauchte und starrte in den Himmel, an dem kein Wölkchen stand. Daß der so bodenlos tief aussehen kann, wenn man so im Mondschein auf […] Mehr lesen

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Winterbeginn

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Das Drama

Verführerin, o Sonne, dein Gestrahle
Beblendet Kore, kühn im Feld;
An schwülem Tag, eine noch heißre Welt
Umfaßt das Kind vieltausendmale.

Ein Stern, der herzt: der Kuß durch Blitz zu Tale
Hat Kore übermannt – dem Gotte fällt
Die Jungfrau in den Arm; sein Lachen gellt
Wie Blut aufs Land, das rasch dem Blick zerfahle!

Quelle:
Theodor Däubler
Attische Sonette
Leipzig 1924­
www.zeno.org - Contumax GmbH & Co.KG

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Erotische Elegie, Kunstform der Lyrik

Von den Kunstformen der Lyrik fand das Epigramm schon früh Pflege und wurde seit Ennius bis in die späteste Zeit für mannigfache Zwecke, als Aufschrift, Gelegenheits- und Sinngedicht, auch als kleine erotische Elegie, viel verwendet. Hauptmeister in dieser Gattung ist Martialis (gestorben 102 nach Christus). Von den übrigen lyrischen Gattungen gewann erst am Ende der Republik durch den Einfluß der Alexandriner besonders die Elegie in Rom Boden, und hier übertrafen die Schüler bald ihre Lehrer durch Wahrheit und Wärme des Gefühls wie durch Formvollendung. Dinge, die man in Rom im Sommer tun sollte. Den besseren zeigt unsere Abbildung die Goethe bewahrte pietätvoll ein weiteres Dokument auf, das für das Verständnis des bei Seekatz in Auftrag gegebenen Bildes wichtig ist: jene Aufzeichnungen des Vaters Johann Caspar Goethe über seine Italienische Reise, die ihn, den Vater, im Jahre 1740 von Venedig nach Rom und Neapel und auf dem Rückweg nach Mailand, jedoch nicht nach Groß-Griechenland geführt hatte. Schudt in seinem schönen Buche über Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Aber sollte nicht der Wunsch maßgebend gewesen sein, durch die musikalische Sprache des Reiselandes unmittelbarer in dessen Wrelt zu versetzen, als dies mit deutscher Zunge möglich war? So hat auch Goethe selbst im Alter beim Neubau des Weimarer Schlosses die Unterhaltung mit italienischen Kunsthandwerkern gesucht, um im italienischen Gespräch die Atmosphäre des Landes seiner Sehnsucht aufleben zu lassen. Weiter schweifet der Blick, und es wächst mit der Ferne die Sehnsucht,Ihr lustseliges Blau öffnet dem Auge die Bucht! Taub schon bin ich der Menge, die mich umrauschet; hinüberUeber die lachende Flut gaukelt die Seele sich hin,Bis wo in goldenen Lüften, dem Wirklichen täuschend entnommen,Deine Insel, Tiber, duftenden Fernen entsteigt:So aus dem zauberlosen Gewirr alltäglichen LebensFlüchtet ins Fabelreich gerne der schwärmende Geist. Gleiches zu versuchen, drängte der Geist sie immer mehr. Denn daß er keine Gedanken hat, sich also auch keine macht, das ist mein Werk. Nun kam der Mann zu dem Hirten und sagte zu ihm: Guter Freund, hilf mir und leih mir ein wenig Feuer. Und denk doch, Mareili, sagte sie, was die Leute sagen würden, wenn sie wiederkämen! […] Mehr lesen >>>


Meilen und Meilen breit war der Fluß

Da lag ich und rauchte und starrte in den Himmel, an dem kein Wölkchen stand. Daß der so bodenlos tief aussehen kann, wenn man so im Mondschein auf dem Rücken liegt und immerzu hineinstarrt, hatte ich gar nicht gewußt. Aber so war's! Und wie weit man in solcher Nacht auf dem Wasser hören kann! Ich hörte die Leute an der Fähre sprechen, konnte jedes Wort verstehen, das sie sagten. Der eine meinte, die Tage würden nun immer länger und die Nächte kürzer. Drauf sagte ein andrer, die heutige sei aber keine von den kurzen, worauf alle lachten; er wiederholte den Ausspruch, den er wohl für einen guten Witz hielt und die andern lachten wieder. Dieser ward darüber im Anfange so bestürzt, als wenn er dergleichen vorher niemals gehört, und bildete sich ein, ich wäre ein schwedischer Spion. Er freuete sich nicht wenig darüber, daß ich ihm so unvermutet in die Hände gefallen war und befahl, daß ich ihm unverzüglich folgen sollte. Aber es war alles vergebens, und ich mußte mich mit Gewalt in Verhaft nehmen lassen. Da tauchte plötzlich vor ihm im hellen Mondschein ein furchtbares Gesicht auf. Die Sonne ging klar unter es war ein so groser Anblick, dass ein menschlich Auge nicht hinreicht ihn zu sehen. Er hatte um die Lenden ein Ziegenfell geschlungen, sonst war er nackt. Seit drei Tagen haben wir die hellsten und herrlichsten Nächte wohl und vollständig genossen. Als der Fremde Anstalten traf, die Höhle zu betreten, machte Hierax eine hastige Bewegung. So weit war der Gürtel des Orion schon gewandert, der nach Sonnenuntergang gerade dem Höhleneingang gegenüber erglänzte. Grad über sahen wir den Montblanc der über alle Gebürge des Faucigny hervorsieht. Es mußte nahe an Mitternacht sein. Ein wilder, schwarzer Bart und starrende schwarze Haare ließen nur wenig vom Antlitz erkennen, aus dem tiefliegende große Augen starrten. Ein hochgewachsener Mann von fünfundzwanzig Jahren erhob den Kopf vorsichtig wie ein Dieb über die Schwelle der Grabhöhle. Heut früh sind wir von Bern ab, nachdem wir uns was möglich war umgesehen und auch einige interessante Leute kennen lernen. Langsam und leise kroch der Fremde höher. […] Mehr lesen >>>


Winterbeginn eingeschneit vom Tau

Ein schneller Sturm faucht durch die Morgengrauen, die Bergesgipfel wurden eingeschneit vom Tau, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einsiedler sollen, wie der erstarrte Fluß aus Eis, am Strand stehen verbleiben, wie auch ihre Phantasien fangen alle Schneeflocken erfolglos im Kreis. So wie das Wintertreiben, voll Trauer wie Bürde, sehe ich irreale Begierige höllische Kurve, nicht inbegriffen Wunsch um ihre Verlassenheit berichten, die Hundekalt hat Pflanze ebenso wie Pflanze vertrieben. An den Fensterscheiben war ein Prickeln und Befühlen, das von den anprallenden Schneeflocken herrührte wie dem leisen Pulsieren einer Pfote vergleichbar war. Auf kombinieren Schlag erwachte er mit einem tiefen Ächzer wie auch starrte brennenden Auges in deine mickrigen Dunkelheit. Sie nickte dem Fenster zu und grüßte mit der Hand. Deborah sitzt, als ob kaum etwas geschehen wäre, ruhig auf dem Hocker. Aus dem Nachbarraum hörte er die gleichförmigen Atemzüge des ruhenden Weihnachtsmannes; maximal befremdlich schallte dies Luft holen des andern Menschen in der Nacht, wie ein drohendes Geflüster: hüte uns, hüte mich. Er mochte vier bis 5 Std. geschlafen haben, wie sich sein schweres Herumliegen in ein unruhiges Herumwälzen abwandelte. Ungeachtet des Sinnens dämmerte Knecht Ruprecht bald ein ebenso wie nahm sein aufgewühltes Gemüt in einen Nachtruhe herüber. Ich hatte bereits sehr lange Zeit kein solches Empfinden mehr gehabt. Doch wie gestern schon vollzogen, vermochten jeder wenigstens eine Menge, an enormen Schneeflocken erinnernde Mauserfedern bestaunen, die sich Piepmatz in einen frühen Vormittagsstunden herausgeputzt zur Verfügung stellte. Ihre Augen wurden trocken und leer wie zwei dunkle Stückchen Glas. Es fühlte sich so gut an, als wäre heutzutage Weihnachtsfest. Auch beim Anfang der Radltour vermochten man nur auf das lücke Nest verweisen. Da das windstille Wetter bisschen mithalf, blieb das zarte Federvolk lange Zeit im Nest, ehe ein laues Lüftchen die schneeweiße Herrlichkeit über die Dachtypen davontrug. […] Mehr lesen >>>


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Ich bin begierig, die zu sehen, wenn sie bemerken, daß sie in die Falle geraten sind. Dieser Gedanke schien Halef zu befriedigen, sodaß er nicht über unser Hierbleiben […]
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