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Die geheimnisvollen Futterstelle des wilden Jägers

The Wall That Wouldn't Stay English translation available * A mysterious village legend.

Das rätselhafte Haus von Dederstedt

Es war einmal ein kleines Dorf namens Dederstedt bei Eisleben. Dieses Dorf war für seine üppigen Wälder und seine reiche Tierwelt bekannt. In dem idyllischen Dorfe Dederstedt bei Eisleben gab es eine geheimnisumwobene Stelle, die zu damaliger Zeit die „Futterstelle des wilden Jägers“ genannt wurde. Hier, so erzählte man sich, pflegte der wilde Jäger oft Halt zu machen, um seine Pferde und Hunde zu füttern. Doch diese Stelle würde schon bald ihre eigene Geschichte schreiben, eine Geschichte von Mauern, Wind und rätselhaften Ereignissen. An der Stelle, an der der wilde Jäger immer seine Pferde und Hunde gefüttert hatte, beschloss man, ein Haus zu bauen.

Das rätselhafte Verschwinden der Mauer

Wie vor einigen Jahren beschlossen wurde, an dieser okkulten Stelle ein Haus zu bauen, argwöhnte niemand, welche Rätsel sich nun offenbaren würden. Die erste Mauer, die errichtet wurde, verschwand in einer geheimnisumwitterten Nacht. Jede Nacht, nachdem die Bauarbeiter gegangen waren und das Haus verlassen hatten, wurden die frisch errichteten Mauern über Nacht eingerissen. Das passierte immer wieder, Nacht für Nacht, gleich fünfzehn Mal hintereinander. Jedes Mal, wenn die Bauarbeiter am nächsten Morgen zur Baustelle kamen, war die Mauer wieder eingerissen. Erst beim sechzehnten Versuch gelang es den Bauarbeitern, eine Mauer zu errichten, die über Nacht nicht zerstört wurde. Doch das Geheimnis der Futterstelle war damit nicht gelöst. Im Gegenteil, es schien, als ob das Haus und seine Umgebung von einer weiteren geheimnisvollen Kraft durchdrungen wäre.

Die wandelbaren Nächte im Haus

Obwohl das Haus derzeit fertiggestellt war, kehrte keine Ruhe ein. Insbesondere in den Nachtstunden herrschte eine furchteinflößende Unruhe in den Zimmern. Die Bewohner berichteten von seltsamen Geräuschen und unerklärlichen Erscheinungen. Es schien, als ob die Geister der Mauer immer noch umgingen und ihre Präsenz in dem Haus hinterlassen hatten. Die Möbel schienen ein Eigenleben zu führen, und die Gegenstände bewegten sich, als ob sie von unsichtbaren Händen gelenkt würden. Die Menschen hörten ungewöhnliche Tön, die aus den Wänden zu kommen schienen. Und rings um das Haus, das sich an einem Ende des Dorfes befand, wehte der Wind zu allen Tageszeiten, als ob er auf der Suche nach etwas wäre.

Der geheimnisvolle Wind

Eine weitere befremdliche Eigentümlichkeit des Hauses war der Wind. Egal zu welcher Tageszeit oder Nachtzeit, um das Haus wehte ständig ein Wind, der keinem natürlichen Ursprung zu folgen schien. Selbst an windstillen Tagen hörte man das leise Säuseln des Windes um das Gebäude herum. Es war, als ob die Natur selbst mit diesem Ort in Verbindung stand und ihre Geheimnisse preisgeben wolle.

Die Legenden von Dederstedt

Die Bewohner von Dederstedt waren sich bewusst, dass sie an einem total ausgefallen Ort lebten. Die Legenden von der Futterstelle des wilden Jägers und dem übersinnlichen Haus wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Manche behaupteten, dass der wilde Jäger selbst bis zum heutigen Tag, während der Nacht in der Umgebung umherstreifte, auf der Suche nach seinem verlorenen Paradies.

Die Sehnsucht nach Wohlstand und Geborgenheit

Inmitten all dieser Rätsel und Geheimnisse sehnten sich die Bewohner von Dederstedt nach Wohlstand und Geborgenheit. Sie wussten, dass dieser Ort etwas Besonderes war, und sie hofften, dass er ihnen Glück bringen würde. Die gute Hand des wilden Jägers schien über diesem Ort zu liegen, und sie vertrauten darauf, dass er ihnen in Zeiten des Bedarfs beistehen würde.

Graffiti gab holden Wohlstand an der Autobahnbruecke 191

Der Zauber des Winters

Die Winter in Dederstedt waren etwas ganz Besonderes. Wenn der Schnee fiel und die Landschaft in ein weißes Wunderland verwandelte, schien die Welt stillzustehen. Die Bewohner merkten, dass die Natur selbst ihnen etwas mitteilen wollte. In diesen okkulten Momenten vergaßen sie die rätselhaften Ereignisse und genossen die Schönheit und Ruhe des Winters.

Die Lösung des Rätsels

Jahre vergingen, und das geheimnisvolle Haus von Dederstedt blieb ein Ort der Faszination und der Geheimnisse. Doch eines Tages fand ein Bewohner des Dorfes, der sich im Speziellen für die Geschichte des Hauses interessierte, ein altes Tagebuch. In diesem Tagebuch waren Aufzeichnungen eines früheren Einwohners des Hauses enthalten. Daraus ging hervor, dass das Haus auf den Überresten einer alten Tempelruine erbaut wurde. Der Tempel war den Naturgeistern gewidmet. Diese Geister hatten die Mauer umgeschmissen, um ihr Heiligtum zu schützen. Die Bauarbeiter hatten unwissentlich die Tempelgeister gestört und die Mauer immer wieder neu erbaut. Die nächtlichen Erscheinungen und der unergründliche Wind waren die Art und Weise, wie die Geister versuchten, auf sich aufmerksam zu machen. Mit diesem Wissen beschlossen die Bewohner von Dederstedt, die Geister zu ehren und das Haus wurde zu einem Ort der Verehrung für die Naturgeister. Sie richteten einen Schrein ein und hielten regelmäßige Zeremonien ab, um dem Obstgeist Respekt zu zollen. Das rätselhafte Verschwinden der Mauer hörte auf, und die unheimlichen Erscheinungen hörten auf. Die Legenden von Dederstedt wurden inzwischen um eine neue Geschichte erweitert, eine Geschichte von Respekt und Verbindung zur Natur. Die Bewohner fanden in der Verehrung der Naturgeister ihren Wohlstand und ihre Geborgenheit, und der Zauber des Winters nahm eine bis dato tiefere Bedeutung an. Der wilde Jäger, so vermeinten sie, hatte seinen Frieden gefunden und schützte heutzutage das Dorf und seine Bewohner, wenn die Zeiten schwierig wurden. Und so lebten die Menschen von Dederstedt in Harmonie mit den Geistern und der Natur, und ihr Dorf wurde zu einem Ort des Staunens und der Inspiration für all jene, die die Legenden von Dederstedt hörten.

Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an eine herbstlichen Geistererscheinung, nach einigen Gläsern Obstgeist.
Märchen und Gebräuche aus Sachsen und Thüringen 1846,
Die Futterstelle des wilden Jägers,
Einige Gläser Obstgeist, oder war es Heidelbeergeist?
Die Erinnerung verschwimmt....
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Nur um deine Stirne spinnt sich kein Traum von Lenz und Wonne; deine Wangen, blasses Kind, rötet dir kein Strahl der Sonne - sei getrost! - So lange noch lindernd deine Tränen fließen, kann aus tiefem Schatten doch einst des Glückes Blume sprießen! Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Läßt der holde Lenz sich nieder, Sanft umschwärmt vom lauen West, Senkt der Vogel sein Gefieder, Bauet liebend sich ein Nest. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich Kleiner Stern eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Das graue Männchen scheint aber harmloser Natur zu sein, man hat noch nicht gehört, daß dasselbe jemandem ein Leid zugefügt habe. In Kriegszeiten dienten die Massenei den Einwohnern der Umgebung als Zufluchtsort. Selbst solchen Personen ist es wiederholt begegnet, die nicht gerade zu den Furchtsamen und Abergläubigen gehören. Aus dem Walde heraus vernimmt er lautes Hundegekläff, Pferdegetrappel, lautes Hussaschreien, das allmählich in der Ferne verstummt; auch Schellengeläute hört er hinter sich, es klingt, als wenn ihm ein Schlitten nachgejagt komme. Eine Urkunde aus dem Jahre 1241 berichtet von der Grenze zwischen dem Markgrafentum Meißen und der böhmischen Oboe aus Sitz beziehungsweise dem Bischofsamt Stolpen. Die Massenei ist des Rest des vom römischen Geschichtsschreiber Tacitus beschriebenen Herocynischen Waldes der sich 60 Tagesreisen weit nach Norden erstreckte. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. Forstleute, Waldarbeiter und Fuhrleute sind im Schmetterholze manchmal geäfft worden. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Damals trieb man wahrscheinlich Schweine zur Mast in den Wald. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. Bis 1892 war dieser Wald noch sächsischkurfürstliches Jagdgebiet. […] Mehr lesen >>>


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Diese Behauptung brachte unter meinen Zuhörern eine ganz bedeutende Aufregung hervor. Ich ließ sie einige Zeit gewähren und bat sie dann, mich ruhig anzuhören: Ich bin der Abgesandte des Bey; aber ich bin zu gleicher Zeit auch der Bote des Heimdall; ich liebe den Bey, und auch der Heimdall hat mich gebeten, sein Freund zu sein. Darf ich einen von ihnen betrügen? Nein, antwortete der Alte. Du hast recht gesprochen! Ich bin fremd in diesem Lande; ich habe weder mit euch noch mit einem Nasarah eine Rache und darum muß ich das Wort des Propheten befolgen: Dein Wort sei der Schutz deines Freundes! Ich werde zu euch so sprechen, als ob der Bey und der Heimdall hier ständen und mit euch redeten. Und Allah wird eure Herzen erleuchten, daß kein ungerechter Gedanke eure Seele verdunkelt. Wieder nahm der Alte das Wort. Rede getrost, Herr; rede auch für den Heimdall, denn auch er hat dich gesandt. Du wirst nur die Wahrheit sagen, und wir glauben, wie kommt es, daß Schönheit mir zum Kummer wurde, daß selbst aus Friedsamkeit ich nur Gram zu schöpfen wußte? Entweder ist die Erinnerung vergangener Seligkeit die Pein unseres gegenwärtigen Seins, oder die Qualen, die sind, haben ihren Ursprung in den Wonnen, die gewesen sein könnten. Unglück und Gram sind vielgestaltig auf Erden. Gleich dem Regenbogen spannt sich das Unglück von Horizont zu Horizont, und gleich den Farben des Regenbogens sind seine Farben vielfältig und scharf abgegrenzt und dennoch innig miteinander. In dieser Ansicht habe ich mich bestrebt, in der Schilderung meines, übrigens unbedeutenden Lebenslaufes stets so vor dem Leser zu verwoben. Viele politische Stellen, insbesondere solche, wo es sich um Gewissenszwang und die neue Lehre handelte, seien gestrichen worden möglicherweise mit Rücksicht auf die Zensur, wie John vermutet. Aber auch ästhetische Gesichtspunkte wurden angeführt: Klärchen durfte nicht schön, wie der Dichter, hinter dem Vorhang sterben, sondern musste noch ins Gefängnis stürzen, da Egmont zum Blutgerüste abgeführt wird, was den Eindruck von Egmonts letzten Worten sehr geschwächt habe. Eine zweite Kritik beklagte gar eine ausserordentliche Verstümmelung des Trauerspiels. […] Mehr lesen >>>


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