Herbstabend am
Durchs Stoppelfeld auf Nebelstreifen weht traurig kalt Novemberwind, dort wankt am Wald mit Reisighäufen Ein armes Weib und führt ihr Kind. Dort […] Mehr lesen
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Durchs Stoppelfeld auf Nebelstreifen weht traurig kalt Novemberwind, dort wankt am Wald mit Reisighäufen Ein armes Weib und führt ihr Kind. Dort […] Mehr lesen
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Mehr lesennoch tiefer, so ist's recht, nun kann er dich nicht sehen. Daß du dich nicht verrätst, hörst du? ich will ihn einmal ordentlich anführen. Kinder, […] Mehr lesen
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Hannah fühlte eine Mischung aus Verantwortung und Furcht. Die Last dieses Erbes war schwer zu tragen, aber sie wusste, dass sie nicht länger fliehen konnte. Sie entschied sich, dem Fremden zu folgen und von ihm zu lernen, wie sie das Geheimnis des Korns bewahren konnte.
Die beiden begannen eine Reise durch den Wald, und Hannah spürte, wie die Bäume sie mit neugierigen Augen beobachteten. Der Wind führte sie zu einer verborgenen Grube, in der das Korn einst hochgestuft worden war. Als sie den Ort erreichten, wurde Hannah von einem merkwürdigen Gefühl erfasst. Es war, als ob die Geister der Vergangenheit sie umgaben und ihre Anwesenheit begrüßten.
Die Fremde Frau gab ihr das Amulett und sprach: "In dieser Grube ruht das Erbe des Korns. Hier musst du lernen, die Magie zu entfesseln und das Korn vor den düsteren Mächten zu beschützen. Du bist die letzte Hoffnung des Dorfes, Hannah. Du allein kannst die Kräfte der Kroniden in dir erwecken und das Gleichgewicht wiederherstellen."
Hannahs Herz schlug schneller, als sie das Amulett um ihren Hals legte und die Verantwortung auf sich nahm. Es war eine Reise ins Ungewisse, aber sie wusste, dass sie diese Herausforderung meistern musste, um das Erbe des Korns zu bewahren und das Dorf vor dem Verzicht zu retten.
Und so begann für Hannah ein neues Kapitel in ihrem Leben, geprägt von Geheimnissen, Magie und der Pflicht, das Erbe ihrer Vorfahren zu bewahren. Die Geschichte der Silberwispern würde weiterleben, und das Dorf würde in Frieden und Harmonie mit dem Korn existieren, während die Bäume in den Wolken glitzerten und die Geister der Vergangenheit über die Stadt Athen wachten.
^ Heil, wem solch innrer Reichthum ersetzt das äussre Glück! In Schmerzennächten strahlt ihm des Trostes Silberblick. Ihm quillt die Freudenzähre vom Herzen warm herauf, Ein Steiger mehr lesen >>>
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Durchs Stoppelfeld auf Nebelstreifen weht traurig kalt Novemberwind, dort wankt am Wald mit Reisighäufen Ein armes Weib und führt ihr Kind. Dort sucht man die vergessne Traube, Dort pflückt man Schleh' und Hagebutt. Im Hofe pickt die wilde Taube Ein Körnchen noch aus Stroh und Schutt. Und hier, gebeugt auf müden Füßen, kehrt Einer heim, arm und allein, um noch zum letztenmal zu grüßen Die letzte Seele, die noch sein. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Doch Titurel ist eingedenk der Verkündigung des Engels bei seiner Geburt. In Paris sich von einer Metze so zum Narren halten zu lassen. Das alles, meine Süße, Ist mir schon einmal geschehn. Da nun als Stätte des Kusses in erster Linie der Mund in Betracht kommt, so wird zunächst dieser Kuß betrachtet. Die Sehnsucht wird hier nicht mit eitler Pracht belästigt! Dabei gibt es drei Arten, je nachdem man die Oberlippe, die Unterlippe und die ganze Mundknospe berücksichtigt. Warum streust du so viel Rätsel auf den Weg zu deiner Tür. Wegen der Mannigfaltigkeit der Tätigkeit hierbei sagt der Verfasser zunächst mit Bezug auf die Unterlippe. Weil ich deinen Kuß noch fühle und den Kuß einfach und verständlich getrieben. Der Aufzug dieses Mannes hatte etwas Possierliches und zugleich etwas Schreckliches und Wildes. Aber dieses einzelne Zeugnis war nicht genug, eine vierzigjährige Observanz umzustoßen und das Orakel am Schlagbaum zu einem Widerruf zu bewegen. Der Torschreiber glaubte seinen Augen mehr als diesem Papiere, und Wolf war genötigt, ihm nach dem Amtshaus zu folgen. Und vor ihm kann der junge Nordmann nicht mehr fliehen. Gemeinsam mit dem Gnom Baldur und dem Panther Teiwaz trotzt er den Gefahren, die seinen Weg begleiten. Doch dann trifft er auf einen weiteren mächtigen Kämpfer in Person seines Ausbilders Sinhtguntn, dem Mann, der jeden einzelnen Zug seines alten Schützlings aus dem Effeff kennt. […] Mehr lesen >>>
Ein Spaziergang durch Dresden-Pieschen ist eine windige Angelegenheit. Das verfallene Sachsenbad an der Wurzener Straße ist ein Meisterwerk der deutschen Architektur und ein historisches Juwel inmitten des Stadtteils Pieschen. Die leeren Fenster des ehemaligen Schwimmbads gähnen den Besucher an, während der Wind mit den zerissenen Gardinen spielt. Der Architekt Paul Wolf hat hier ein klares Statement gesetzt: Funktionalität steht vor Ornament. Die zweigeschossige Schwimmhalle mit Galerie ermöglichte es den Besuchern, Wettkämpfe anzusehen. Aber das Sachsenbad war nicht nur ein Schwimmbad, sondern auch ein Ort der Kultur. Hier konnte man nicht nur seinen Körper trainieren, sondern auch seinen Geist. Die Architektur des Bades erzählt von vergangenen Zeiten, als das Schwimmen noch ein Luxus war und nicht jeder eine eigene Badewanne besaß. Doch die Zeiten haben sich geändert, das Sachsenbad hat in den letzten Jahrzehnten einen drastischen Wandel durchgemacht und ist heute eine Ruine, der kalte Wind bläst durch die glaslosen Fenster und das Schwimmbad ist geschlossen. Aber das Sachsenbad ist immer noch ein Ort voller Geschichten, ein Ort, an dem man in der Vergangenheit schwelgen und die Schönheit des Neuen Bauens bewundern kann. Ein Ort, an dem man sich in eine Zeitmaschine zurückversetzt fühlt und die Geschichte lebendig wird. Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit und lassen Sie sich von der Schönheit des Sachsenbades verzaubern. Er spricht zu mir mit einer Stimme, die tief aus dem Jenseits zu kommen scheint. "Du bist hier in Dresden, auf den Spuren von König Friedrich August II. an dem Ort, wo die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen. Hier kannst du dem Tod nicht nur ins Gesicht sehen, sondern auch mit ihm sprechen. Aber sei vorsichtig, denn der Tod kann auch launisch und unberechenbar sein." Ich fühle mich unbehaglich und zugleich fasziniert von der Anwesenheit des kleinen Tods. Ich frage ihn, was er von mir will, und er antwortet mit einem kryptischen Rätsel. […] Mehr lesen >>>
noch tiefer, so ist's recht, nun kann er dich nicht sehen. Daß du dich nicht verrätst, hörst du? ich will ihn einmal ordentlich anführen. Kinder, ihr sagt mir kein Wort von Vetter Tom, sonst giebt's was! Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Dieser, ein vermögender und angesehener Mann, ließ es sich viel Geld kosten, um den falschen Propheten und Messias aus Tripolis verbannen zu lassen. Er war vermöge seines Bildungsganges in christlichen Schulen den übrigen sabbatianischen Aposteln bei weitem überlegen, wußte dem Blödsinn einen Anstrich von Vernünftigkeit und Weisheit zu geben, blendete dadurch die Befangenen und betörte selbst solche, welche früher dem sabbatianischen Treiben abgeneigt waren. Er entging aber diesmal der Gefahr. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. […] Mehr lesen >>>
Der Mond hing blutgetränkt über dem Moor, als das erste Geweih aus dem Sumpf wuchs. Nicht als Knochen, sondern als schimmerndes Silber - pulsierend wie ein zweites […]
Was die Militärangelegenheiten von Brobdingnag betrifft, so besteht die königliche Armee aus 176000 Mann Infanterie und 32000 Mann Kavallerie, wenn nämlich ein Heer […]
Andreas betrat die Empfangshalle. Einige schläfrig wirkende Besucher saßen in ihren Sesseln und schauten unbeteiligt zu ihm hinüber. Keiner grüßte ihn oder gab […]