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Himmel so schön so

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Die Reise der Worte

Der seltsame Fahrlehrer

Es war ein düsterer Nachmittag, als ich mich auf den Weg zur Fahrschule machte, um meine Fahrerlaubnis zu erlangen. Regen prasselte gegen die Fensterscheiben meines kleinen Apartments und die Straßen waren von einer undurchdringlichen Nebelwand umhüllt. Mir war bewusst, dass dies kein gewöhnlicher Tag werden sollte. Mein Fahrlehrer, Herr Müller, war bekannt für seine exzentrische Art und seine unkonventionelle Herangehensweise beim Unterrichten. Wie ich das kleine Fahrzeug startete, bemerkte ich sofort, dass sich in seinem Wagen etwas Seltsames abspielte. Auf dem Rücksitz befand sich ein Maulwurf, der voller Neugier aus einem Karton lugte. „Ah, das ist mein kleiner Freund, Molli“, sagte Herr Müller mit einem breiten Grinsen. „Er ist der beste Fahrlehrer, den man sich wünschen kann.“ Ich war sprachlos, derweil Herr Müller Molli vorstellte, aber ich beschloss, mich nicht von dieser skurrilen Situation abschrecken zu lassen. Letztendlich wollte ich meine Fahrerlaubnis und war bereit, jede Herausforderung anzunehmen. Die ersten Fahrstunden verliefen reibungslos, und ich gewöhnte mich langsam an Maulwurf Molli, der offenbar eine Vorliebe für lange Autofahrten hatte. Wir fuhren durch die verschlungenen Straßen der Stadt, derweil der Maulwurf vorwitzig aus dem Fenster schaute.

Ein ungewöhnliches Gespann

Eines Tages entschied Herr Müller, dass es an der Zeit sei, eine neue Lektion zu erteilen. Er erklärte mir, dass wir uns auf den Weg in den Wald machen würden, um etwas Besonderes zu erleben. Ich war gespannt, was er vorhatte, und willigte ein. Als wir im Wald ankamen, befahl Herr Müller mir, anzuhalten und den Motor abzustellen. Er öffnete die Beifahrertür und nahm Molli vorsichtig auf die Hand. „Komm, Molli, es ist Zeit für deine Aufgabe“, sagte er zu dem Maulwurf. Dann platzierte er Molli auf dem Armaturenbrett und startete den Motor erneut. Zu meiner Verblüffung begann Molli, mit seinen kleinen Pfoten über das Armaturenbrett zu laufen und dabei eine Karte zu lesen, die Herr Müller dort platziert hatte. Der Maulwurf schien die Karte auswendig zu kennen und führte uns auf einen verschlungenen Pfad durch den dichten Wald. Wie Molli uns den Weg wies, konnte ich nicht anders, als mich zu wundern, wie ungewöhnlich und gleichzeitig faszinierend diese Situation war. Herr Müller erklärte mir, dass er Molli vor vielen Jahren in einem Park gefunden hatte und seitdem hatten die beiden eine wahnsinnige Verbindung entwickelt.

hoch die Ähren reifend ragen an der Albrechtshöhe 355

Die Weisheit der Natur

Die Fahrt durch den Wald dauerte mehrere Stunden, und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Die Bäume ragten hoch über uns auf, und die Geräusche der Natur füllten die Luft. Molli schien jeden Pfad und jede Abzweigung zu kennen, und ich begann zu verstehen, dass es in dieser ungewöhnlichen Fahrschulstunde nicht nur um das Fahren ging. Herr Müller erklärte mir, dass die Natur und die Tiere uns viele wichtige Lektionen lehren können, wenn wir bereit sind zuzuhören. Er erzählte mir von den verschiedenen Tieren, die er im Laufe der Jahre gerettet und aufgezogen hatte, und wie sie ihm gezeigt hatten, dass wir Menschen oft den Kontakt zur Natur verlieren. „Wenn wir uns wieder mit der Natur verbinden und auf ihre Weisheit hören, können wir viel über uns selbst lernen“, sagte er nachdenklich.

Die Rückkehr

Nachdem Molli uns sicher durch den Wald geführt hatte, kehrten wir zur Fahrschule zurück. Ich hatte nicht nur meine Fahrerlaubnis erlangt, sondern auch eine unvergessliche Erfahrung gemacht. Am Ende unserer ungewöhnlichen Fahrschulstunde verabschiedete ich mich von Herrn Müller und Molli. Ich wusste, dass ich nicht nur das Fahren gelernt hatte, sondern genauso eine hilfreiche Lektion über die Verbindung zur Natur und die Weisheit, die sie uns bieten kann. Die Fahrschule von Herrn Müller war sicherlich einzigartig, aber sie hatte mir auf unerwartete Weise gezeigt, dass das Leben voller Überraschungen steckt. Manchmal müssen wir einfach bereit sein, uns auf unkonventionelle Wege zu begeben, um die wahren Schätze des Lebens zu entdecken. Und so fuhr ich an diesem düsteren Nachmittag nach Hause, mit einer Fahrerlaubnis in der Tasche und der Gewissheit, dass die Welt voller unerwarteter Abenteuer wartet, wenn man nur die Augen öffnet und bereit ist, den seltsamen Fahrlehrer des Lebens anzunehmen.


Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den Erinnerungen an eine herbstlichen Tor durch Dresden und Umgebung
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Himmel so schön so blau

Die Welt ist so schön und der Himmel so blau, Und die Lüfte, die wehen so lind und so lau, Und die Blumen winken auf blühender Au, Und funkeln und glitzern im Morgentau, Und die Menschen jubeln, wohin ich schau - Und doch möcht ich im Grabe liegen, Und mich an ein totes Liebchen schmiegen. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Der ist während des Sommers vom Mellumrat eingesetzt, um das bedeutende Seevogelbrutgebiet zu schützen und die Vogelwelt beobachten. Die Lorenbahn verband früher die Süd- mit der Nordseite der Insel. Weite Teile des Schienennetzes sind inzwischen nicht mehr befahrbar. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auch eine ständige Inselbesatzung: Jeweils zwei Buhnenwärter waren dort zum einsamen Schichtdienst mit Überwachungsaufgaben betraut. Heute wird die Baracke nur noch gelegentlich von dort eingesetzten Bautrupps und vom Vogelwart bewohnt. An der Nordspitze der Insel, Buhne A, steht ein kleiner Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg, der bis 1998 ein Leuchtfeuer trug. Geführte Wattwanderungen starten regelmäßig von Schillig aus zum Minsener Oog. Unweit des Turms liegt an der Buhne C eine Anlegestelle. Die ersten zwölf Monate dieses Unternehmens, das ein Jahrzehnt lang währt und beispiellos ist an Umfang, Bedeutung und Möglichkeiten in der Geistesgeschichte der Welt und gleichzeitig mit dem Höhepunkt der weltumspannenden Festlichkeiten des denkwürdigen Heiligen Jahres auf dem amerikanischen, europäischen, afrikanischen, asiatischen und australischen Festland eröffnet worden ist, durften das Hissen des Banners des Glaubens Bahá'u'lláhs in nicht weniger als 100 unerschlossenen Gebieten des Erdballs bezeugen. […] Mehr lesen >>>


Freundschafts-, Schifffahrts- und Handelsvertrag mit Mexico

Mit Mexico hatte Sachsen zugleich mit Preußen unter dem 10. Juli einen sehr günstigen Freundschafts-, Schifffahrts- und Handelsvertrag abgeschlossen, zum Theil beruhend auf den älteren Verträgen von 1831. Die Bundesbestimmungen über Presse und Vereinswesen waren unter dem 28. Febr. auf dem Verordnungswege publicirt und darnach die betreffenden Landesgesetze in den nicht entsprechenden Bedingungen abgeändert worden. Der Nothstand im Lande war in diesem Jahre vorzugsweise drückend und hatte bei dem Arbeits- und Nahrungsmangel in den Weberdistricten des Erzgebirges bes. im Herbste eine Höhe erreicht, daß der Hungertyphus in manchen Ortschaften den vierten Theil der Bevölkerung ergriff und großentheils hinwegraffte. In den Ländern der böhmischen Krone war dies einmal den Fortschritten der Gegenreformation geschuldet, die der päpstliche Nuntius in Prag, der dortige Erzbischof und der Bischof von Olmütz, besonders aber die Jesuiten langsam erzielten. Sollte diese vornehmlich bei den mehrheitlich protestantischen Ständen oder aber ganz in der Hand des Kaisers liegen? Obwohl in der Oberlausitz die Stände das politische Übergewicht hatten und die Religionsfrage im Großen und Ganzen geklärt schien, wurde auch das kleine Markgraftum von den politischen Unruhen im benachbarten Böhmen angesteckt. Die protestantische Mehrheit war besorgt, dass die Gegenreformation auch auf die Oberlausitz übergreifen könnte und die katholischen Domherren in Bautzen waren längst nicht mehr so kompromissbereit und entgegenkommend wie zur Ära Leisentrit. Der genannten Knoten bilden, aus dem später ein neuer Spross entstehen kann, der im Fall einer schweren Beschädigung der Krone diese ersetzen kann. Unter mir beginnt das Tal zu erwachen. Wirre Gedanken und schwere Träume lassen mich in dieser Nacht nicht zur Ruhe kommen. Ich find euch nach der Sommerglut noch frisch und grün am alten Fleck. Während ich das Licht- und Schattenspiel dieser überdimensionalen Freilichtbühne verfolge, bewacht mich ein herrenloser Hund. […] Mehr lesen >>>


Nun machte der Mir Scheik Khan einige Zeichen

mit der Hand, deren Bedeutung ich nicht verstand, und jetzt begann ein zweiter Gesang, leise und harmonisch. Er hatte vier Absätze, deren jeder mit den Worten: Tu Chode dehabini, keif inim du liebst Gott, genieße Ruhe begann. Leider verstand ich zu wenig Kurdisch, um das Ganze begreifen und merken zu können. Als dieser Gesang beendet war, gab der Khan ein Zeichen. Er stellte sich an die Spitze; zwei Scheiks nahmen die Maultiere am Zügel; ihnen folgten paarweise die andern Scheiks und Kawals, denen sich Ali Bey mit mir anschloß. Der Zug setzte sich in Bewegung und wurde, als er aus dem Heiligtume trat, von einer Salve der Wachehaltenden empfangen. Sofort krachten auf den Höhen Hunderte von Schüssen, und aber Hunderte trugen die Botschaft, daß wir aufgebrochen seien, dem Thale Idiz entgegen. Wir zogen langsam zur Höhe empor. Als wir den Weg nach dem Thale erreichten, bot sich uns ein zauberischer Anblick dar. Die Dschesidi hatten von Scheik Adi bis Idiz ein Spalier gebildet, dessen b und sagte: Er hat ein heiliges Kitab, darinnen geschrieben steht: Oghuldschikler, sizi oranizde sewyn-iz Kindlein, liebet euch untereinander! Quelle: Carl May's gesammelte Reiseromane Band i: Durchs Wilde Kurdistan Freiburg im Breisgau Verlag von Friedrich Ernst Fehlenfeld Druck der Hoffmannschen Buchdruckerei in Stuttgart www.deutschestextarchiv.de Daß zu sanfter Verständigung der Weisen auch stürmischer Unverstand sich gesellte, war das gemeine Los alles Fortstrebens zum Besseren. Die Altgläubigen, die in dem mühsam erlernten System einmal festsaßen, ereiferten sich, daß man ihnen noch Mühe des Nachlernens und, statt der dumpf träumenden, eine herzerhebende Andacht zumutete; die Herstellung der alten ursprünglichen Religion ward Neuerung genannt. Auch Lavater, ein geistreicher und gefühlvoller Mann, aber an theologischer Kenntnis arm, schwärmerisch und eitel, seufzte und empfindelte dagegen, weitwirkend durch Phantasien für den vornehmen Modegeschmack, mehr noch durch heimliche Zirkelbriefe, aus welchen eine unchristliche Anschwärzung öffentlich von dem jüngeren Spalding, seinem bisherigen Verehrer, gerügt ward. […] Mehr lesen >>>


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Schattenfeuer - Dunkles Die Luft vibrierte vor Magie. Der Himmel war mit schwarzen Wolken bedeckt, aus denen violette Blitze hervor zuckten und die karge Ebene am Fusse der […]
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auch wenn alle Anderen zu Grunde gingen! Vor ihm dehnte sich das sandige Ufer, das rechts von der Flußmündung mit einer Reihe von Klippen bekränzt war. Die noch halb […]