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Entdeckung wie ein Engel

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An meine Lippen

O einmal noch den Goldpokal an meine Lippen setzen, in hast'gem Zug zum letztenmal mit sprüh'ndem Schaum sie netzen! O einmal nur in jäher Lust […] Mehr lesen

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Himmel so schön so

Die Welt ist so schön und der Himmel so blau, Und die Lüfte, die wehen so lind und so lau, Und die Blumen winken auf blühender Au, Und funkeln und […] Mehr lesen

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Die Reise der Worte

Der seltsame Fahrlehrer

Es war ein düsterer Nachmittag, als ich mich auf den Weg zur Fahrschule machte, um meine Fahrerlaubnis zu erlangen. Regen prasselte gegen die Fensterscheiben meines kleinen Apartments und die Straßen waren von einer undurchdringlichen Nebelwand umhüllt. Mir war bewusst, dass dies kein gewöhnlicher Tag werden sollte. Mein Fahrlehrer, Herr Müller, war bekannt für seine exzentrische Art und seine unkonventionelle Herangehensweise beim Unterrichten. Wie ich das kleine Fahrzeug startete, bemerkte ich sofort, dass sich in seinem Wagen etwas Seltsames abspielte. Auf dem Rücksitz befand sich ein Maulwurf, der voller Neugier aus einem Karton lugte. „Ah, das ist mein kleiner Freund, Molli“, sagte Herr Müller mit einem breiten Grinsen. „Er ist der beste Fahrlehrer, den man sich wünschen kann.“ Ich war sprachlos, derweil Herr Müller Molli vorstellte, aber ich beschloss, mich nicht von dieser skurrilen Situation abschrecken zu lassen. Letztendlich wollte ich meine Fahrerlaubnis und war bereit, jede Herausforderung anzunehmen. Die ersten Fahrstunden verliefen reibungslos, und ich gewöhnte mich langsam an Maulwurf Molli, der offenbar eine Vorliebe für lange Autofahrten hatte. Wir fuhren durch die verschlungenen Straßen der Stadt, derweil der Maulwurf vorwitzig aus dem Fenster schaute.

Ein ungewöhnliches Gespann

Eines Tages entschied Herr Müller, dass es an der Zeit sei, eine neue Lektion zu erteilen. Er erklärte mir, dass wir uns auf den Weg in den Wald machen würden, um etwas Besonderes zu erleben. Ich war gespannt, was er vorhatte, und willigte ein. Als wir im Wald ankamen, befahl Herr Müller mir, anzuhalten und den Motor abzustellen. Er öffnete die Beifahrertür und nahm Molli vorsichtig auf die Hand. „Komm, Molli, es ist Zeit für deine Aufgabe“, sagte er zu dem Maulwurf. Dann platzierte er Molli auf dem Armaturenbrett und startete den Motor erneut. Zu meiner Verblüffung begann Molli, mit seinen kleinen Pfoten über das Armaturenbrett zu laufen und dabei eine Karte zu lesen, die Herr Müller dort platziert hatte. Der Maulwurf schien die Karte auswendig zu kennen und führte uns auf einen verschlungenen Pfad durch den dichten Wald. Wie Molli uns den Weg wies, konnte ich nicht anders, als mich zu wundern, wie ungewöhnlich und gleichzeitig faszinierend diese Situation war. Herr Müller erklärte mir, dass er Molli vor vielen Jahren in einem Park gefunden hatte und seitdem hatten die beiden eine wahnsinnige Verbindung entwickelt.

hoch die Ähren reifend ragen an der Albrechtshöhe 355

Die Weisheit der Natur

Die Fahrt durch den Wald dauerte mehrere Stunden, und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Die Bäume ragten hoch über uns auf, und die Geräusche der Natur füllten die Luft. Molli schien jeden Pfad und jede Abzweigung zu kennen, und ich begann zu verstehen, dass es in dieser ungewöhnlichen Fahrschulstunde nicht nur um das Fahren ging. Herr Müller erklärte mir, dass die Natur und die Tiere uns viele wichtige Lektionen lehren können, wenn wir bereit sind zuzuhören. Er erzählte mir von den verschiedenen Tieren, die er im Laufe der Jahre gerettet und aufgezogen hatte, und wie sie ihm gezeigt hatten, dass wir Menschen oft den Kontakt zur Natur verlieren. „Wenn wir uns wieder mit der Natur verbinden und auf ihre Weisheit hören, können wir viel über uns selbst lernen“, sagte er nachdenklich.

Die Rückkehr

Nachdem Molli uns sicher durch den Wald geführt hatte, kehrten wir zur Fahrschule zurück. Ich hatte nicht nur meine Fahrerlaubnis erlangt, sondern auch eine unvergessliche Erfahrung gemacht. Am Ende unserer ungewöhnlichen Fahrschulstunde verabschiedete ich mich von Herrn Müller und Molli. Ich wusste, dass ich nicht nur das Fahren gelernt hatte, sondern genauso eine hilfreiche Lektion über die Verbindung zur Natur und die Weisheit, die sie uns bieten kann. Die Fahrschule von Herrn Müller war sicherlich einzigartig, aber sie hatte mir auf unerwartete Weise gezeigt, dass das Leben voller Überraschungen steckt. Manchmal müssen wir einfach bereit sein, uns auf unkonventionelle Wege zu begeben, um die wahren Schätze des Lebens zu entdecken. Und so fuhr ich an diesem düsteren Nachmittag nach Hause, mit einer Fahrerlaubnis in der Tasche und der Gewissheit, dass die Welt voller unerwarteter Abenteuer wartet, wenn man nur die Augen öffnet und bereit ist, den seltsamen Fahrlehrer des Lebens anzunehmen.


Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen,
Ihr Kartograf der Kuriositäten und globetrottender Geschichtenerzähler

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den Erinnerungen an eine herbstlichen Tor durch Dresden und Umgebung
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Entdeckung wie ein Engel liebt

Feurig liebten sich die beiden, Rein, wie nur ein Engel liebt, Doch der Himmel ihrer Freuden Wurde nur zu bald getrübt: Denn Annens Geschlecht war geachtet im Lande, Und Robert Macham nur von niedrigem Stande. Da verwandelt sich Auzawandilaz Lachen in Weinen, er schluchzt, und die Tränen fließen aus den alten, halb verhüllten Augen in den wild wuchernden Bart, verlieren sich im wüsten Gestrüpp, andere bleiben lange und rund und voll wie gläserne Tropfen in den Haaren hängen. Mendel sitzt zurückgelehnt auf dem Sessel, schüttelt sich und lacht. Der heiße Atem der Beter lebte noch im Zimmer. Mit einem Wort: wie steht's und wie geht's? Ansewez langer Bart bewegt sich heftig, flattert beinahe wie eine weiße Fahne und scheint ebenfalls zu lachen. Alle erschrecken, Slavko erhebt sich etwas schwerfällig aus den schwellenden Kissen und behindert durch den langen, weißen Kittel, geht um den ganzen Tisch, tritt zu Mendel, beugt sich zu ihm und nimmt mit beiden Händen Ansewez beide Hände. Sein Rücken ist so gebeugt, daß er die Lehne nicht ganz berühren kann. Unmittelbar darauf bricht ein Lachen aus Donars Brust. Es klingt nicht wie eine Antwort, es klingt wie ein Ruf. Aus Ansewez Brust dröhnt und kichert es abwechselnd. Bald, rief er, werden wir den Kampf wieder aufnehmen. So kam die Zeit heran, wo Hnochzeit sein sollte. Kein Fest ist so anrührend für Eltern wie dieses. Ob er sie wiedersehen wird, ob nicht,Die ferne Heimat? Nun kam für Hanna und mich eine glückliche Periode. Alle erschrecken und sehen starr auf den Alten. Kein Wurm ihn benagte Und keine Krähe ihn hackte. Zwischen der Lehne und Auzawandilaz altem Nacken (weiße Härchen kräuseln sich über dem schäbigen Kragen des Rocks) ist ein weiter Abstand. Von dem Vater der Geliebten aber mußte er sich eine zweimalige Ablehnung gefallen lassen; erst als er zum drittenmal wieder kam und die Tränen Ilsens sich mit seinen Bitten vereinigten, während ihre Mutter alle Gründe der Liebe und der Vernunft zu seinen Gunsten zur Geltung brachte, hieß er ihn mit aller Reserviertheit des Bezwungenen, nicht des Überzeugten als Schwiegersohn willkommen. […] Mehr lesen >>>


An meine Lippen

O einmal noch den Goldpokal an meine Lippen setzen, in hast'gem Zug zum letztenmal mit sprüh'ndem Schaum sie netzen! O einmal nur in jäher Lust auflodern und verderben, - - - dann mag verwehn der Rosenblust, dann schmettert hin, ihr Scherben! Quelle: Alte Lieder Gedichte von Clara Müller-Jahnke Berlin 1910 www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. Ähnliche Schwankungen zeigten Josephs Verordnungen über die Bücherzensur und Pressfreiheit; Schillers Räuber und die deutsche Übersetzung von Voltaires Schriften blieben verboten. 1781. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. Ich wandte zwar alles dagegen ein, was ich nur konnte, ich versicherte auf Treu und Glauben, daß ich sein Landsmann sei; ich entdeckte ihm meinen Namen, mein Vaterland, meinen Stand und die Ursache meiner Reise. Dieser ward darüber im Anfange so bestürzt, als wenn er dergleichen vorher niemals gehört, und bildete sich ein, ich wäre ein schwedischer Spion. Aber es war alles vergebens, und ich mußte mich mit Gewalt in Verhaft nehmen lassen. Ich traf nicht weit von der Stadt einen Lieutenant an, dem ich erzählte, daß ich diese fünf Meile von Kopenhagen nach Helsingör zu Fuß abgelegt hätte. Hier ward ich aufs schärfste befragt, mein Degen ward mir abgenommen, man verurteilte mich, endlich aber ward ich losgesprnochen und mit einer höflichen Entschuldigung wieder in die Freiheit gesetzt. […] Mehr lesen >>>


Himmel so schön so blau

Die Welt ist so schön und der Himmel so blau, Und die Lüfte, die wehen so lind und so lau, Und die Blumen winken auf blühender Au, Und funkeln und glitzern im Morgentau, Und die Menschen jubeln, wohin ich schau - Und doch möcht ich im Grabe liegen, Und mich an ein totes Liebchen schmiegen. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Der ist während des Sommers vom Mellumrat eingesetzt, um das bedeutende Seevogelbrutgebiet zu schützen und die Vogelwelt beobachten. Die Lorenbahn verband früher die Süd- mit der Nordseite der Insel. Weite Teile des Schienennetzes sind inzwischen nicht mehr befahrbar. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auch eine ständige Inselbesatzung: Jeweils zwei Buhnenwärter waren dort zum einsamen Schichtdienst mit Überwachungsaufgaben betraut. Heute wird die Baracke nur noch gelegentlich von dort eingesetzten Bautrupps und vom Vogelwart bewohnt. An der Nordspitze der Insel, Buhne A, steht ein kleiner Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg, der bis 1998 ein Leuchtfeuer trug. Geführte Wattwanderungen starten regelmäßig von Schillig aus zum Minsener Oog. Unweit des Turms liegt an der Buhne C eine Anlegestelle. Die ersten zwölf Monate dieses Unternehmens, das ein Jahrzehnt lang währt und beispiellos ist an Umfang, Bedeutung und Möglichkeiten in der Geistesgeschichte der Welt und gleichzeitig mit dem Höhepunkt der weltumspannenden Festlichkeiten des denkwürdigen Heiligen Jahres auf dem amerikanischen, europäischen, afrikanischen, asiatischen und australischen Festland eröffnet worden ist, durften das Hissen des Banners des Glaubens Bahá'u'lláhs in nicht weniger als 100 unerschlossenen Gebieten des Erdballs bezeugen. […] Mehr lesen >>>


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