Glaub nie was alle Leute
Motto: Glaub nie, was in den Büchern steht. Selbst sei dir Weiser, selbst Prophet! Glaubst du, was alle Leute glauben, dann glaube nicht, daß du was […] Mehr lesen
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Mehr lesenDoch solche Schätze kennt nicht, wer wild durchs Leben treibt, Ein bleichgespenst'ger Schiffer, der fern vom Hafen bleibt. Der den Sirenenliedern […] Mehr lesen
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🌊 Fundstück auf der Holzbank am Hafen: Was du gleich liest, ist keine Liebesgeschichte im üblichen Sinne. Es ist keine Chronik von Anfängen und Enden, kein Rezept fürs Glück. Es wurde aufgelesen, aus dem kalten Kaffee am Morgen, der ersten Begegnung, aus dem Salz auf ihrer Haut, aus dem leeren Weinglas, das ich von einer unbewohnten Insel mitbrachte, und aus einem Brief, der nie abgeschickt wurde. Dies ist Fiktion. Aber der Duft von Meersalz, der durch diese Zeilen weht, ist echt, und die Stille, die sie hinterlassen hat, wird dich noch lange begleiten, wenn du die Seite geschlossen hast. Setz dich. Leg die Hand auf den Tisch. Schließ die Augen für einen Moment. Die Verantwortung liegt bei dir: Wenn du diese Erinnerung mit mir teilst, wirst du eine Frau in einem blauen Leinenkleid sehen, an sie denken. Willkommen im Reich der verlorenen Liebe, wo die Wellen nie ganz verstummen.
Mit einem leeren Weinglas in der Hand und dem Blick auf das Meer,
Ihr Wanderer zwischen Erinnerung und Gegenwart,
der die Spuren der Liebe in den Wellen sucht.
*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass diese Zeilen keinem genauen Reiseplan folgen. Die Orte, die in dieser Erinnerung auftauchen, stehen auf ikeiner Landkarte, es sind Zustände der Seele. Der Hafen, an dem ich Melanie traf, existiert vielleicht nur in meiner Erinnerung, die Insel, auf der wir schwammen, ist längst von der Flut der Zeit verschluckt. Wir folgten nicht den Touristenströmen, sondern dem Echo einer Liebe, die sich weigert, zu verblassen. Und wer weiß, ob der Wein, den wir tranken, nicht auch nur eine Fiktion war? In einer Welt, in der selbst die schönsten Erinnerungen langsam verblassen, bleibt nur die Gewissheit, dass das Gefühl, das sie hinterlassen, niemals ganz verschwindet.
Quellenangaben:
Inspiriert von dem blauen Leinenkleid, das sie an jenem Morgen am Hafen trug.
Wikipedia: Liebeslyrik – Geschichte und Bedeutung
Wikipedia: Pablo Neruda – Leben und Werk
Wikipedia: Milan Kundera – Leben und Werk
Verwendete Hilfsmittel / Methodik:
Um den Salzgeruch der Erinnerung in lesbare Sätze zu bannen und das Echo einer verlorenen Liebe auf Papier zu bringen, bediente sich der Verfasser folgender irdischer und transzendentaler Werkzeuge:
Hinweis: Diesen Text flüsterte mir ein unsichtbarer Helfer aus dem Reich der Algorithmen zu, im Salzwasser des Meeres gereinigt, von eigener Hand gebändigt und mit folgenden Artefakten veredelt:
🔍 Das allgegenwärtige Google-Orakel wies die Spuren einer verlorenen Liebe in den Wellen der Erinnerung.
📜 Papyrus Autor, Version 11.09d Win64 vom 16.5.2023, mein digitaler Helfer, übersetzte sächsisches Rohmaterial in deutsche Hochsprache.
🍇 Ein weißer Kieselstein, der dreimal über das Wasser sprang und ein Glückszeichen wurde, das keines war.
🍵 Eine Tasse kalter Kaffee, die ich am Morgen der ersten Begegnung in der Hand hielt, als sie sich umdrehte.
🍺 Eine Flasche warmen Wein auf einer unbewohnten Insel, die nach Erinnerung und einer Prise Traurigkeit schmeckte.
📜 Ein Brief, der nie abgeschickt wurde, dessen leere Seiten mehr sagten als tausend Worte.
📜 Eine Nachricht unter der Tür, deren Worte wie ein Geschenk waren, das man nicht festhalten kann.
🌴 Der Duft von Meersalz und etwas Süßem, das ich nicht benennen konnte und der sich wie ein unsichtbarer Faden durch alle Kapitel der Erinnerung zog.
So ward aus Salz ein Name, aus Wellen ein Wort.
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Motto: Glaub nie, was in den Büchern steht. Selbst sei dir Weiser, selbst Prophet! Glaubst du, was alle Leute glauben, dann glaube nicht, daß du was weißt. Das Wissen nur kann niemand rauben, das bei den Menschen Glauben heißt. Die Freuden fallen insgesamt dir in das trübste Wasser. Und wie mein Mädchen mich verdammt, wirst du zum Menschenhasser. In welcher Sprache träumt, denkt, schreibt, flucht, zählt man, wurde sie einmal gefragt. Auf ihre Erfahrungen mit der Deutschen Sprache angesprochen, die sie seit diesem Aufenthalt sehr gut beherrscht, meinte die Hesse-Stipendiatin: Jede neue Sprache, jede neue Kultur, jede neue Welt ist eine Bereicherung. Ebenso können sich die Merkmale der Prosa mit ihrer jeweiligen Quantität verändern; Länge stellt dementsprechend eine Voraussetzung für epische Entfaltung, Kürze für aphoristische Prägnanz dar. Die Unterscheidung der Dreiheit LyrikEpikDramatik geht auf die griechische Antike zurück. Für die Veranstaltungsserie wurden hauptsächlich heitere und satirische Gedichte aus den Büchern des Verlages ausgewählt. Der Ordnungsbegriff Lyrik (in der Form lyrische Poesie) wird seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet, seit dem 19. Jahrhundert wird er zudem oft synonym mit Poesie, Gedicht und (seltener) Dichtung gebraucht. Der Verfasser poetischer Texte formuliert Gefühle und Gedanken eines lyrischen Subjekts, das der Perspektive des Autors entsprechen kann, aber nicht muss. Beziehungen zwischen Subjekt und der es umgebenden Welt werden dabei oft in hohem Maße reflektiert und abstrahiert. Beim Denken passiere der Wechsel so schnell, dass ich es nicht merke. So können Prosatexte beispielsweise durch rhetorische Figuren oder rhythmische Satzschlüsse oder auch durch eine der Gedankenentwicklung entsprechende, logische Eurythmie (W. v. Zahlreiche Dichter des Fin de Siècle veröffentlichten Prosagedichte, so in Frankreich Stéphane Mallarmé, Arthur Rimbaud, Paul Valéry. Maurice Maeterlinck und Stefan George wirkten dort auch als Vermittler der deutschen Romantik. Lyrik ist häufig metaphernreich, rhetorisch stark strukturiert, rhythmisiert, manchmal gereimt und (seltener) mit Musik verbunden, was auf ihren Ursprung verweist: Im antiken Griechenland wurde der Vortrag von Dichtung in der Regel von einer Leier (Lyra oder Kithara) begleitet. […] Mehr lesen >>>
Hör ich das Liedchen klingen, Das einst die Liebste sang, So will mir die Brust zerspringen Vor wildem Schmerzendrang. Es treibt mich ein dunkles Sehnen Hinauf zur Waldeshöh', Dort löst sich auf in Tränen Mein übergroßes Weh. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Die Leute können hier das Zwanzigfache verdienen, wie in ihrer Heimat, können nach zehn Jahren als reiche Leute zurückkehren. Aber nur wenige tun das, die meisten bleiben in der ihnen lieb gewordenen neuen Heimat. Früher zwang man die Bürger mit Gewalt zum Christentum, heute lässt man die Hindus ruhig in der Religion, die ihnen lieb ist; man lässt ihnen ihre Sitten und Gebräuche, ihre Sprache und ihre Kostüme, lässt ihnen sogar, wenn auch in beschränktem Masse, ihre Gifte, Haschisch und Ganga. Und die Folge ist, dass die Hindus sich selbst weiter entwickeln, eigenen Grundbesitz erwerben, zu Wohlstand kommen und langsam, aber sicher englische Sprache und Kultur annehmen. Genau also der umgekehrte Werdegang, wie bei dem Bürger, der weder eigene Sprache noch eigene Kleider, weder eigene Religion noch eigene Sitten mehr kennt, der in allem Aeusserlichen dem Europäer nachäfft und der trotzdem kulturell immer tiefer und tiefer sinkt. Und der Poet liefert uns als Pointe das Beispiel für eine zynische Äquidistanz zu diesen und jenen streitenden Parteien der Kleine Giftzwerge. * Therapieformen * Darmgesundheit * Haarausfall * Entgiftung * Daraufhin versuchte er in Ägypten seine Ansicht zum Aufstand und zu religiösen Reformen zu verbreiten. Er arbeitete beim Vorfall mit den Mittätern zusammen und war anscheinend gegen die Briten. Er schloss mit Abduh, dem Rechtsgelehrten von Kairo, Freundschaft und prägte ihm seine Meinungen über Reformen im Islam ein. In London veröffentlichte er mit der Hilfe der Freimaurer eine Zeitschrift. 1304 kam er nach Iran, handelte auch dort aufführerisch. […] Mehr lesen >>>
Doch solche Schätze kennt nicht, wer wild durchs Leben treibt, Ein bleichgespenst'ger Schiffer, der fern vom Hafen bleibt. Der den Sirenenliedern nachzieht in voller Hast, Und statt der hehren Göttin ein Wolkenbild umfasst. Ein Solcher gräbt und schaufelt nach Gold und reichem Gut, Das tief im dunkeln Reiche der Nachtdämonen ruht. Er buhlt mit Zauberformeln, erzwingt mit Schwüren Gunst, Ein solcher ist auch Faustus, ausübend gleiche Kunst. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. […] Mehr lesen >>>
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