Wärme im Wind

Gehärmtem Weib, der Mutter unsrer Fluren,
Begegne traut, bei Wärme kaum im Wind,
Des Kindes Knisterschritt um Krokus-Spuren:

Im Geiste doch erkenne dann geschwind
Die Froh-Erschrockne ihrer Tochter Kommen:
In guten Armen bleib sie aufgenommen!

Quelle:
Theodor Däubler
Attische Sonette
Leipzig 1924
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XXIII. Der Zauberring.

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

O Liebe, süsses Weben, das durch das Weltall zieht, Das, eine Flamme Gottes, in reinen Seelen glüht! O Liebe, wie so mächtig machst Du das Leben reich, Und machst es uns zum Himmel und Paradiesen gleich! Doch wehe, wo sich Kaltsinn Dir rauh entgegenstellt, Da zittert unterm Eishauch die warme Blüthenwelt, Und Lenze bergen weinend sich in der Gräber Schooss; Die finstersten Dämonen lässt dann die Hölle los. Die neuen Götter teilten die Reiche unter sich aus, Hades bekam den dunklen Untergrund, Poseidon die Meere und Demeter das Planzenreich. Prometheus dagegen bekam nichts. Doch Zeus wurde das Amt des Fürsten angetragen, das er annahm und fortan war der Herr aller und Hera seine Gattin. Die rechte Faust im Bürgerkrieg verkrallt und festgebunden, Hat doch die link' den fremden Feind dort kämpfend überwunden, Wo bei Sankt Jakob an der Birs ein Mann auf zehen kam, Die sterbend zur Gesellschaft er mit sich zum Hades nahm. Hoffnung und Freude, Zuversicht und Ruhe erwachte in den bedrängten Gemütern, die Brust erweiterte sich jedem, das Vaterland, das Vaterhaus schien wieder gesichert, weil nur der Vater wieder unter uns war, und schnell entzündete an diesem innern frohen Gefühl sich auch der hellglänzende Ausdruck desselben im Äußerlichen. Freudenschüsse knallten, Pöller donnerten, Schwärmer zischten, Vivat und Jubelgeschrei erscholl in den Straßen, und jeder gab seine Freude auf irgendeine Weise kund. Rührend, freudenvoll und erhebend war dieser Moment durch seine eigentümliche Wichtigkeit und durch die Betrachtung dessen, was zum Glück und ruhigen Wohlsein der Völker geschehen war und sich für die Zukunft hoffen ließ. 1814 war die Stadt samt den Vorstädten beleuchtet, man hatte sich darauf vorbereitet, Transparente, Inschriften, architektonische Feuerlinien machten den Anblick der Straßen glänzend und feierlich und verscheuchten die ohnedies kurze Sommernacht. An jenem nebligen, düstern Winterabende, wo noch alle Herzen gedrückt und beklommen waren, fiel auf einmal wie ein heller Hoffnungsstrahl die Nachricht: der Kaiser ist da! in das Dunkel unserer Seelen. Unendlich war der Jubel, als jetzt der Kaiser selbst an der Seite seines Bruders, des damaligen Großherzogs von Florenz, von der Generalität umgeben, erschien. […]

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Ein zweiter Schuß ließ sich jetzt vernehmen

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Die Jäger hatten eilig ihre Jagdbeute aufgenommen und schlugen den Rückweg ein, indem sie sich nach den von Joe eingeknickten Zweigen richteten. Die Dichtigkeit des Gestrüpps hinderte sie, den Victoria zu bemerken, von dem sie nicht sehr fern sein konnten. Die Jäger hatten eilig ihre Jagdbeute aufgenommen und schlugen den Rückweg ein, indem sie sich nach den von Joe eingeknickten Zweigen richteten. Die Dichtigkeit des Gestrüpps hinderte sie, den Victoria zu bemerken, von dem sie nicht sehr fern sein konnten. Und sie liefen, so schnell sie konnten. Am Waldessaum angekommen, sahen sie gleich zuerst den Victoria an seinem Platze und den Doctor in der Gondel. Da unten rings um den Baum eine Schaar Neger, die den Ballon belagern. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Berge für die besten Aussichten ins Zittauer Gebirge. Das Gewölbe bebt. In manchen Nächten ist der Eingang zu diesem unterirdischen Gewölbe am Berge deutlich sichtbar. Beispielsweise werden Tenorhörner, Marching Bell, Schulterbässe, Zugposaunen, diverse Sorten an Schlagwerk wie kleine Trommeln oder sogar komplette Schlagzeuge verwendet. Eine weitere Art der Fanfarenzüge ist der moderne Fanfarenzug. In diesen Fanfarenzügen werden hauptsächlich Es-Ventilfanfaren verwendet. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Zwischenzeitlich wurde das Instrumentarium durch Pauken, Marimaphon und B-Trompeten erweitert, was den Sound des Spielleuteorchesters positiv veränderte. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. Doch, o weh! Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Dieses Klangspektrum konnten die Spielleute bei den letzten Gemeinschaftskonzerten mit verschiedenen Spielmannszügen unter Beweis stellen, wie zum Beispiel beim Jugiläumskonzert 10 Jahre Spielmanns- und Fanfarenzüge im Frühjahr 1997 in der Lauinger Stadthalle. […]

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Der Genius der Zukunft

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Wenn bei mancher Kluft im Leben Hocherschreckt die Menschen beben, Gram das wunde Herz durchdringt, In der Brust Verzweiflung ringt, Siehe, da führt sie mit warnendem Blicke, Lächelnd der Genius vom Abgrund zurücke, Zeigt ihnen Lethens beglückenden Strand, Auf! Hin, o Waller, ins bessere Land. Auch mein Gemüt war durch diese Ereignisse in große, aber freudige Aufregung gebracht und darin erhalten worden, indem alles, was mich umgab, was ich hörte und sah, zu dieser Stimmung beitrug. Ich dichtete fleißig; ich habe schon erwähnt, daß die beständige Übung in gebundener Rede, ja in Reimen zu schreiben, mir eine solche Leichtigkeit in dieser Schreibart erworben hatte, daß mir fast willenlos, auch in Briefen oder andern Aufsätzen, skandierte Prosa oder Reime in die Feder kamen. Der schmeichelhafte Erfolg, welchen das Trauerspiel »Heinrich von Hohenstaufen« erhalten hatte, und den ich, als größtenteils bloß in den Umständen gegründet, und daher diesen zuzuschreiben, damals noch nicht klar erkannte; mehr noch meines guten Pichlers Freude an meinen dramatischen Arbeiten, hatten mich schon früher bei der Ankunft des Kaisers bestimmt, ein kleines, nur zweiaktiges Stück, unter dem Titel: Wiedersehen, zu schreiben, dessen Inhalt aus der Zeitgeschichte genommen war und daher bloß warme Vaterlandsliebe für Deutschland und Österreich und Widerwillen gegen Frankreich atmete. Am Schlusse hatte jede der handelnden Personen ein Couplet zu sagen, das nach dem Charakter derselben ihre Empfindungen bei der jetzigen Epnoche, bei dieser Erneuerung der Zeit wie man damals glaubte aussprach. Auch sein Äußeres war vorteilhaft; etwas größer und bedeutend stärker als Cherubini, sprach sich in allem, was und wie er es sagte, ein zartes Gefühl und ein tiefes Gemüt aus, dem ein Anstrich von Melancholie, welche über sein ganzes Wesen verbreitet war, noch mehr Reiz erteilte. Er erzählte uns viel von der Schreckenszeit in Frankreich, die er als sehr junger Mensch mit erlebt, und in allem, was und wie er es sagte, zeigte sich ein richtiger Verstand und feines Gefühl. Ein feiner Wuchs von mittlerer Größe und geistreiche Züge, welche den Italiener kenntlich machten, zeichneten sein Äußeres vorteilhaft aus. Im Gespräche zeigte er Verstand und Bildung mehr, wie gewöhnlich Kompositoren besitzen. […]

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Kein Waldhorn mein Freund

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Hörst du nicht das Waldhorn blasen? Jäger sich des Weidwerks freuen, Fromme Lämmer seh ich grasen, Schäfer spielen auf Schalmeien. Ei, mein Freund, was du vernommen, Ist kein Waldhorn, noch Schalmeie; Nur den Sauhirt seh ich kommen, Heimwärts treibt er seine Säue. Cherubini war ein junger Mann von etwa dreißig Jahren. Mit warmer Teilnahme äußerte er sich über das Unglück, welches Österreich bereits getroffen hatte und uns noch bevorstand, und wenn uns Cherubini nur als ein feinfühlender Mensch von der feindlichen Partei schonend und billig gegenüber stand, so schien Crescentini unsere Sache zu der seinigen gemacht zu haben, und mit uns tief und schmerzlich zu fühlen. Das gewann ihm denn ganz meine Dankbarkeit, und noch jetzt denke ich, nach dreißig langen Jahren, mit Vergnügen jener beiden interessanten Bekanntschaften. Aber viel mehr und tiefer fühlte ich mich von Crescentinis Wesen angesprnochen. Ein Waldhorn erklang, Schützen und Treiber setzten sich nach dem Zentrum in Bewegung, und das Kriegsgeschrei der rauhen Kehlen dröhnte durch den Wintermorgen. Und immer enger wurde der Kessel, immer zerfurchter seine Schneedecke von den Spuren der Hasen und den eingeschlagenen Schroten, und hellrote Flecke und Streifen sowie die dunklen Patronenpropfen unterbrachen seine Farblosigkeit. Da wurden überall graue Flecke im weißen Schnee sichtbar, die sich zu Pfählen verlängerten, unschlüssig hin und her hoppelten, wie besessen dahinrasten, und dann knallte es hier, blitzte es da, rauchte es dort, und ein Hase nach dem anderen rückte zusammen, wurde kürzer, immer kürzer, blieb schließlich liegen, sprang noch einmal in die Höhe und lag dann ganz still. Dicht hinter dem Dorfe wurde der erste Kessel gemacht. Andere schlugen im Dampf ein Rad, daß der Schnee stäubte, wieder andere liefen wie gesund weiter und fielen plötzlich um. Rührend, freudenvoll und erhebend war dieser Moment durch seine eigentümliche Wichtigkeit und durch die Betrachtung dessen, was zum Glück und ruhigen Wohlsein der Völker geschehen war und sich für die Zukunft hoffen ließ. Freudenschüsse knallten, Pöller donnerten, Schwärmer zischten, Vivat und Jubelgeschrei erscholl in den Straßen, und jeder gab seine Freude auf irgendeine Weise kund. In der kurzen Zeit von ein paar Stunden war die improvisierte Beleuchtung in der Stadt und den Vorstädten bis an die äußersten Linien fertig. […]

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Aber, sagte er im letzten Augenblick

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

werden wir uns von unserm Anker trennen. Diese Fahrt mit dem Elephanten als Bugsirschiff dauerte ungefähr anderthalb Stunden. Das Thier schien durchaus nicht ermüdet; diese ungeheuern Dickhäuter können beträchtliche Strecken weit traben, und von einem Tage zum andern findet man sie an weit von einander entlegenen Orten, wie die Wallfische, denen sie an Umfang und Schnelligkeit ähnlich sind. […]

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Russische Kirche, Moreau-Denkmal, Bismarcksäule

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Ausflug nach dem Städtischen Volkspark, dem Moreau-Denkmal und der Bismarcksäule […]

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Hennebergische Erbschaft

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Johann Georg unterstützte den Kaiser gegen Frankreich 1673 und 1677 bis 1679 und schloß 1666 mit Schweden ein Defensivbündniß zu Halle, auf den Fall, daß einer von beiden wider den Westfälischen Frieden angefochten werden sollte. Wegen der Unordnung im Münzwesen errichtete Johann Georg mit Kurbrandenburg und Braunschweig 1667 einen Vergleich im Kloster Zinna und starb 22. Aug. 1680 in Freiberg. Ihm folgte in der Regierung sein einziger Sohn, Johann Georg III. 1683 entsetzte er mit 20,000 Sachsen im Verein mit Johann Sobieski, König von Polen, das von den Türken belagerte Wien, überließ 1684 der Republik Venedig in ihrem Kriege gegen die Pforte 3 Regimenter zur Eroberung Morea's und schickte 1686 5000 Mann unter dem Prinzen Christian von Weißenfels nach Ungarn, welche an der Eroberung Ofens Theil nahmen. […]

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Abendzeit

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Ich weiß es noch, so manches Mal, wenn still der Tag zur Ruhe ging, wenn sich der Sonne letzter Strahl in grünen Baumeswipfeln fing, da ward mir wunderbar zu Sinn in duftverklärter Abendzeit, als wehten durch die Seele hin die Träume meiner Kinderzeit. Moritz versucht dem Shinigami zu helfen kann aber nichts gegen den Hollow ausrichten. da er zu schwach ist. Da darauf antwortete er, das ist ein Todesgott. Ob er überleben will. Moritz fragte, was ein Hollow ist und wolle. Der Shinigami bekämpft den Hollow, aber wurde schwer verletzt. Der Shinigami sagte, ich suche einen Hollow. Als es wieder blitzte, guckte er nach oben und sah zwei Kreaturen die sich bekämpften. Eine Frau mit Birnen und Pfirschen begegnete mir, und so ging es auf Teutschen los, wo ich um sieben Uhr ankam und gleich weiterbefördert wurde. Nun erblickte ich endlich bei hohem Sonnenschein, nachdem ich wieder eine Weile nordwärts gefahren war, das Tal, worin Bozen liegt. Die zaselige männliche Blüte ist noch nicht abgeschnitten, wie es geschieht, wenn die Befruchtung eine Zeitlang vorbei ist. Eine milde, sanfte Luft füllte die Gegend. Ich habe es oft zu zehn Fuß hoch gesehen. Obwohl sich das hebräische Wort für Geist (ruach) auch auf Engel oder böse Geister beziehen kann, die Personen oder Wesen mit einer Persönlichkeit sind, wird im hebräischen der Geist Engel nie für eine andere Person gebraucht, die unterschieden von, aber Teil des Allmächtigen Engel sein soll. Sind das sieben Heilige Geister, oder sieben Wesen innerhalb der Gottheit? Der Kontext gibt uns die Antwort: Es sind die sieben Feuerfackeln, die vor dem Thron brennen und die sieben Hörner und die sieben Augen des geschlachteten Lammes. Es sind wahrscheinlich die gleichen Geister, die im Zusammenhang mit dem Messias erwähnt werden: Der Geist des Engel, der Geist der Weisheit, der Geist des Verstandes, der Geist des Rates, der Geist der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Geist der Furcht des Engel. Offt spricht von den sieben Geistern, die vor dem Thron Engel stehen. Diese Geister sind unzweifelhaft Symbole für das ausgeprägte Verständnis und Urteilsvermögen, mit dem das Lamm während des tausendjährigen Reiches über die Erde herrschen und regieren wird. […]

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