Dem Sommernachtstraum

Verschwendete der Baum sein keusches Blühen,
So singt er sich: Zikaden sind bereit.
Verstummen sie, um ihre Schlummerzeit,
So möchten Himmelszweige Sterne sprühen.

Auch Menschen recken sich aus Knochenmühen:
Die Seele hüllt bei Wind ein leichtes Kleid,
Wie sind den Traumgespielen Wiesen weit,
Gebüsche heimlich für der Wünsche Glühen!

Silene horchen schon mit Silberohren,
Ob, Mond genannt, die Himmelsperle kommt;
Dann wispern Nymphen unter Felsentoren.

Verschleiert, wie es einer Jungfrau frommt,
Reut Arethusa ihr so zartes Flüstern;
Ein Satyr unter Feigen liebt sie lüstern.

Theodor Däubler
Attische Sonette
Leipzig 1924
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Ihre Internet Werbung

NetYourBusiness - Internetwerbung

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

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Ämter Weimar, Roßla und Ilmenau

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Mit dem Hause Schwarzburg hatten sich schon 1697 Streitigkeiten wegen der Landeshoheit über Arnstadt erhoben, welche erst 1731 ausgeglichen wurden, so daß Weimar die Lehnsherrlichkeit behielt. Ernst August baute Belvedere, unterstützte Kirchen und Schulen, kaufte Rittergüter und hatte eine große Leidenschaft für das Militär; dafür, daß er dem Kaiser 1 Regiment Infanterie und 1 Regiment Cavallerie nach Italien zu Hülfe schickte, wurde er kaiserlicher Feldmarschalllieutenant baute 1732 zwischen Belvedere und Weimar das Fort, die Falkenburg, und stiftete 1733 den Orden der Wachsamkeit od. vom Weißen Falken (s. Falkenorden 2). Er starb 1748 in Eisenach. Unter ihm war 1741 das Fürstenthum Sachsen-Eisenach ganz an Weimar zurückgefallen. Das einheitliche Ortsbild im Biedermeierstil und der malerische Marktplatz geleiten zur Pfarrkirche, ehedem einmal eine Wehrkirche. Der Weg aus dem Ort in die Natur ist kurz, und bald wandert man am Waldrand unterhalb des Eichenbühls entlang und blickt hinüber zu den hohen Bergen des Fichtelgebirges. Es ist ein milder Spätsommertag. Auf Waldlichtungen hat das Drüsige Springkraut seine roten Blüten entfaltet. Im dunklen Wald sprudelt die Weißensteinquelle. Außer dem beruhigenden Plätschern des Wassers ist kein Laut zu vernehmen. Nicht weit entfernt liegt der im Wald sprichwörtlich versteckte Singerweiher. Er ist von Schilf umgeben. Ein Spiegel für den Himmel und die Bäume ringsum. Auch hier könnte man lange verweilen und die Zeit einfach vergessen. Der Höhepunkt ist natürlich der Gipfel des Weißensteins. Der Blick von dem stets geöffneten Turm überrascht jeden Besucher. Zunächst die Sicht auf die von einem wahren Wäldermeer umgebenen Gipfel des Fichtelgebirges. In der Ferne sind sogar der Frankenwald und die Fränkische Alb auszumachen. Erinnerungen und Sehnsüchte vermischen sich zu einem glücklichen Ganzen. Mit diesem Gefühl steigt man ab und freut sich, daß sich in dieser Einsamkeit sogar ein Berggasthaus befindet. […]

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Der Ballon wird sich erst heben, wenn Du ihm etwas Ballast abgenommen hast

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Joe warf einen Blick der Verzweiflung auf Kennedy, aber dieser sah aus wie ein Mann, der nicht im Stande ist, gegen das Schicksal anzukämpfen. Mein armer Junge, sagte Fergusson nun, Dick, Du und ich, wir wiegen zusammen, wenn ich nicht irre, vierhundert Pfund; Du mußt also mindestens ebensoviel hinausspediren, da erst dies Gewicht dem unserigen gleichkommt. Der brave Bursche seufzte tief auf, aber er begann, den Ballon zu entlasten. Von Zeit zu Zeit hielt er zögernd inne. Wie Felsen im brandenden Meer standen die festgegründeten und wohlgefügten Pfeiler und Bogen. Mein Großvater Georg Fries hat die großen Wasser von 1824, 1833 und 1845 in seiner Bibel getreulich aufgezeichnet. 1824 schreibt er: Alle Sprach ist von den Leuten, seit der Sündflut habe es nicht mehr soviel Wasser auf der Welt gegeben. Haufenweis und ganze Kloster hoch kam es auf einmal hergeloffen, daß niemand sich retten konnte. Und 1833 heißt es: Das Wasser ging 6mal aus seinen Schranken über den ganzen Wiesengrund. Den 31. März 1845 kam ein ungeheuerlich großes Wasser und machte großen Schaden, riß auch viele Brücken weg. Lange saß sie so, in tiefer Verzweiflung und Scham. Wenn ein Sträfling eine wichtige Meldung zu erstatten hatte, etwa inbezug auf sein Verbrechen oder falls er sich krank fühlte, so genügte dem Wärter gegenüber das Aufheben der Hand; er wurde dann in die Kanzlei geführt, und zeigte es sich, daß er von dem Vorrecht in mutwilliger Weise Gebrauch gemacht, so unterlag er derselben Ahndung, wie wenn er unter seinen Genossen geredet hätte: der Kettenstrafe beim ersten Mal, der Auspeitschung bis zu hundert Streichen bei wiederholtem Vergehen. Auch in den Einzelzellen war es verboten, zu sprechen, und ein beständiger Wachdienst auf den Gängen hatte sich von der Einhaltung des Verbotes zu vergewissern. Er muß es abschneiden, wenn er nicht verhungern will. Denn für die Häftlinge der Plassenburg bestand eine eigentümliche und furchtbare Strafverschärfung: es war ihnen aufs strengste verboten, miteinander zu sprechen. Sie haben es mir in bitteren Worten schon vorgeworfen. Und daß er hätte reden können, womit dieser M. Dies geschah in der Zeit, von der ich erzählen will, in der freilich ein allgemein empörerischer Geist dem besondern Irrwesen zu Hilfe kam. […]

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Lebens reiche Quelle

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Das Herz, des Lebens reiche Quelle, ein böses Wesen wohnte drinn; und wards in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Gewinn. Ein eisern Band hielt an der Erde die bebenden Gefangnen fest; Furcht vor des Todes Richterschwerdte verschlang der Hoffnung Ueberrest. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. […]

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Er hat verloren seinen Schatz

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Der arme Peter wankt vorbei, Gar langsam, leichenblaß und scheu. Es bleiben fast, wenn sie ihn sehn, Die Leute auf der Straße stehn. Die Mädchen flüstern sich ins Ohr: Der stieg wohl aus dem Grab hervor. Ach nein, ihr lieben Jungfräulein, Der legt sich erst ins Grab hinein. Er hat verloren seinen Schatz, Drum ist das Grab der beste Platz, Wo er am besten liegen mag, Und schlafen bis zum Jüngsten Tag. Quelle: Der arme Peter, Heinrich Heine Lieder Romanzen Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Bisher war Nebel, zu besonderm Glücke und Bemerkung des Details; die Sonne trat hervor und beleuchtete auf das schönste schief von der Hinterseite das Ganze. Die Sonne ging klar unter es war ein so groser Anblick, dass ein menschlich Auge nicht hinreicht ihn zu sehen. Der Morgen ist kalt, und die Blatter sind alt; Bald hat die Nacht ständig die Obergewalt. Das Sonnenlicht theilte nun die Massen ab, bezeichnete alles vor- und zurückstehende, verkörperte die ungeheure Bewegung. In Rolle nahm ich ein Miethpferd auf Mont zu Mercks Schwiegereltern zu reiten das ein halb stündgen aufwärts liegt. Unsere Altvordern verstanden sich besser auf Gemütlichkeit als wir. Grad über sahen wir den Montblanc der über alle Gebürge des Faucigny hervorsieht. Dort blieb ich zu Tische, und fing ohngefähr an vom Lac de Joux zu reden. xx […]

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Gold, Perlen und Juwelen

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Voll von Gold und edlen Stoffen, Von Juwelen wunderbar Liegt die weite Welt mir offen, Als ein prächtiger Bazar. Könnt' ich, was ich wollte, wählen, Wählt' ich wohl für mich und dich: Dir die Perlen und Juwelen Und dein goldnes Herz für mich. Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH xx […]

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Bauvermögen der Werraschiene

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

Die Werraschienenaffäre wurde schließlich ihrer kompromisslosen Systematik daher nahe geführt, daß die Weimarische Führerschaft in Anbetracht der Begriffsbestimmung über die Reiseroute der Bahn von der Voraussetzung abstand, daß die Eisenbahn in Eisenach auszumünden habe, und daß der einmalige Landtag am 13. November die Verwaltung ermächtigte für das Bauvermögen der Bahn von 8 Millionen, zu einem Viertheil die Gewähr der Abgabe mit 4 Procent auf die ersten 10 Jahre zu inkludieren und die Spesen von 1 Mill. Thaler Prioritätsaktien der Thüringischen Eisenbahngesellschaft zum Ziel der Teilnahme der Letztern mit jenem Betrage bei dem Aktienkapitale der Werrabahngesellschaft zu genehmigen. Ziel ist der Triumph des islamistischen Terrors in der gesamten Region. Damit ist das jetzige Vorgehen der Hamas in all seiner Perfidie und seinem Größenwahn nur zu verstehen, wer sich die gesamte, Unheil verheißende Denkwelt des arabischen Extremismus vor Augen führt. Auch in Europa rufen die Jihadisten immer lauter zum Kampf gegen die freie Welt und zur Ermordung von Juden auf und immer mehr Menschen sind gewillt diesem Ruf zu folgen und sich in Terrorcamps für diesen Kampf ausbilden zu lassen. Kommen nicht zahlreiche Fälle vor, in denen ein scheinbar Geheilter wieder rückfällig wird und nun entsetzliches Unheil anrichtet, ohne es zunächst auch nur selber zu ahnen? So ist also die praktische Wirkung dieses Schutzes durch die gesetzliche Bestrafung einer schuldigen Ansteckung in Wirklichkeit gleich Null. Ganz das gleiche gilt voll der Beaufsichtigung der Prostituierten, und endlich ist auch die Heilung selber sogar heute noch unsicher und zweifelhaft. Sicher ist nur eines: die Seuche griff trotz aller Mßnahmen immer weiter um sich. Dadurch aber wird auf das schlagendste die Wirkungslosigkeit derselben bestätigt. […]

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Es ist zwei Stunden vor Mitternacht. Zu welchem Zeitpunkt gehen wir?

Posted by Admin on Mai 29. 2012 Filed under Uncategorized | Comments (2)

fragte ich die junge Frau. In einer Stunde. Meine Frist ist sehr kostbar. Kann man über dem Geist der Höhle bei weitem nicht eher sprechen? Die rechte Zeit ist auf den Punkt um 24 Uhr. Er wird fuchsteufelswild, sofern man zuvor kommt. Bei mir wird er nie und nimmer grantig werden. Erkennst du das mit Sicherheit? Rundheraus selbstverständlich. So laß uns gehen, sobald Madana zurückgekehrt ist. Haben wir ein Licht? Sie zeigte mir schweigend einige kurze Binsenflechten, die mit Hammeltalg getränkt waren. selbst Feuerzeug hatte sie bei sich. Hiernach fragte sie: Bursche, ich habe eine Petition. Das bedeutet! Wirst du meinem Paps verzeihen? Ja; um deinetwillen. Nichtsdestoweniger der Heimdall wird ihm zürnen! Ich werde ihn einlullen. Ich danke dir! Hast du niemals mitbekommen, wer meine Waffen bekommen hat und die anderen Teile, die man mir abgenommen hat? Nee. Der leiblicher Vater wird sie vielleicht sein Eigen nennen. Wo pflegt er jene Teile aufzubewahren? Heimwärts hat er nichts gebracht; ich hätte es bemerkt. Inzwischen kam Madana wieder. Herr, xx […]

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